Titelbild zum Ratgeber: KKH in der Schwangerschaft: früher Rufbereitschaftsanspruch, starker Kinderwunsch-Zuschuss

✦ Leipzig

KKH in der Schwangerschaft: früher Rufbereitschaftsanspruch, starker Kinderwunsch-Zuschuss

Von

Kurzantwort

Die KKH lässt die Rufbereitschaft schon ab der 27. Woche zu und legt bei IVF und ICSI 1.000 Euro pro Versuch drauf – einer der höchsten Werte im Kassenvergleich.

Die KKH lässt die Rufbereitschaft schon ab der 27. Woche zu und legt bei IVF und ICSI 1.000 Euro pro Versuch drauf – einer der höchsten Werte im Kassenvergleich. Der Ratgeber auf bammeo.de in Leipzig ordnet das Thema „KKH in der Schwangerschaft: früher Rufbereitschaftsanspruch, starker Kinderwunsch-Zuschuss“ in kurzen, zitierfähigen Abschnitten.

Direkt loslegen

Ab wann übernimmt die KKH die Hebammen-Rufbereitschaft?

Bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse gelten die gesetzlichen Pflichtleistungen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett wie bei jeder GKV-Kasse: Vorsorge nach den Mutterschafts-Richtlinien, Hebammenhilfe, Geburtshilfe, Wochenbettbetreuung, Stillberatung und Rückbildung im gesetzlichen Umfang.

Wie hoch ist der KKH-Zuschuss zur künstlichen Befruchtung?

Bei der Hebammen-Rufbereitschaft übernimmt die KKH die Kosten einer freiberuflich tätigen Hebamme oder eines Entbindungspflegers bis zu 250 Euro. Bemerkenswert ist dabei weniger der Betrag als der Zeitraum: Die KKH erkennt die Rufbereitschaft bereits ab der 27. Schwangerschaftswoche an. Die meisten Kassen setzen erst ab der 37. oder 38. Woche an, einige ab der 32. Wer aus medizinischen Gründen früher eine feste Begleitung braucht – etwa bei Frühgeburtsrisiko –, hat hier mehr Spielraum.

Gilt der Zuschuss auch für Inseminationen?

Deutlich heraus sticht die KKH beim Kinderwunsch: Zusätzlich zum gesetzlichen Anteil von 50 Prozent zahlt sie 1.000 Euro pro IVF- oder ICSI-Versuch für bis zu drei Versuche, sofern Anspruch auf die Regelleistung besteht. Damit gehört sie zu den wenigen bundesweit geöffneten Kassen in der Spitzengruppe des Kassenvergleichs. Über drei Versuche summiert sich das auf bis zu 3.000 Euro zusätzlich.

Suche und nächste Schritte

Die gesetzlichen Voraussetzungen bleiben davon unberührt: Ehe, Alter der Frau zwischen 25 und 40 und des Mannes zwischen 25 und 50, ausschließlich eigene Ei- und Samenzellen, dokumentierte Beratung, Impfnachweise sowie ein vor Behandlungsbeginn genehmigter Behandlungs- und Kostenplan. Zusätzlich können Bund-Länder-Förderungen greifen, wenn dein Wohnbundesland am Programm teilnimmt.

Weitere Hinweise

Praxis-Tipp: Reiche die Originalrechnung der Hebamme zeitnah ein und lass dir bei Kursen vorab bestätigen, ob das Format anerkannt wird. Auf bammeo siehst du, welche GKV-Hinweise eine Anbieterin im Profil ausweist. Verbindlich ist immer die aktuelle Auskunft der KKH – Satzungsleistungen ändern sich.

Quellen & weiterführende Links

Häufige Fragen

Ab wann übernimmt die KKH die Hebammen-Rufbereitschaft?

Ab der 27. Schwangerschaftswoche, bis zu einer Höhe von 250 Euro – das ist deutlich früher als bei den meisten anderen Kassen.

Wie hoch ist der KKH-Zuschuss zur künstlichen Befruchtung?

Zusätzlich zum gesetzlichen Anteil zahlt die KKH 1.000 Euro pro IVF- oder ICSI-Versuch für bis zu drei Versuche, wenn Anspruch auf die Regelleistung besteht.

Gilt der Zuschuss auch für Inseminationen?

Der ausgewiesene Zuschuss bezieht sich auf IVF- und ICSI-Versuche. Für Inseminationen bitte direkt bei der KKH nachfragen.

Ähnliche Artikel

Nächster Schritt